hl. Prophet Daniel

21. 07. 2018


Nach dem gleichnamigen apokalyptischen Buch aus dem 2. Jahrhundert vor Christus wurde Daniel um 605 vor Christus nach Babylon ins Exil deportiert und am Hof des Königs Nebukadnezar erzogen. Nach einer Traumdeutung erhielt er zwar eine einflussreiche Stellung am Hof (Dan 1), wegen seiner Glaubenstreue ließ der König ihn und seine hebräischen Gefährten aber in einen Feuerofen werfen, was sie aber dank der Hilfe Gottes überlebten. Daniel deutete auch dem nachfolgenden König Belsazar die geisterhaften „Menetekel“ an der Wand: „Gezählt sind Deine Tage“. Weil Daniel sich nicht an das Verbot des Betens hielt, das König Darius erlassen hatte, wurde er in eine Löwengrube geworfen, blieb aber unversehrt und wurde gerettet (Dan 6). Daniel starb um 536 vor Christus in Babylon, sein Grab wird im heutigen Han al-Mahawil im Irak verehrt.


hl. Praxedis

21. 07. 2018


Praxedis war nach der Legende eine Jungfrau und Stifterin einer Kirche in Rom. Eine andere Legende erzählt von Praxedis und Pudentiana als Schwestern und Töchtern des römischen Senators Pudens, der Petrus in Rom in seinem Haus aufgemommen habe. Praxedis setzte sich für verfolgte Christen ein, in ihrer Zisterne bewahrte sie die Leichname von Märtyrern auf.


hl. Laurentius von Bríndisi, Kirchenlehrer

21. 07. 2018


Er wurde am 22. Juli 1559 in Bríndisi geboren und trat bei den Kapuzinern ein und empfing im Jahre 1582 die Priesterweihe. Er wurde zu einem hervorragenden Theologen und Prediger. In den Jahren 1602-1605 war er Ordensgeneral, ihn ist es zu verdanken das die Kapuziner in die österreichischen Länder und nach Bayern kamen. Er war ein großer Friedensvermittler. Seine überragende Gelehrsamkeit und sein reiches Schrifttum stellte er ganz in den Dienst des Apostolats und der Kirche. Vernünftige Strenge, Klugheit und große Liebe zur Gottesmutter und zum eucharistischen Heiland zeichneten ihn aus. Er starb im Jahre 1619 an seinem 60. Geburtstag in Lissabon.