hl. Papst Fabian

20. 01. 2020



Er war seit 236 Papst und konnte die römische Kirche organisatorisch ausbauen. Die Stadt Rom teilte er in sieben kirchliche Bezirke, deren Verwaltung sieben Diakonen übertragen wurde. Ebenso trug er Sorge für die kirchlichen Begräbnisstätten. Fabian starb als einer der ersten Märtyrer in der Verfolgung des Decius am 20. Jänner 251 und wurde in der Kalixtuskatakombe beigesetzt. Cyprian von Karthago schrieb einen Brief an die Gemeinde von Rom, in dem er der Kirche von Rom zum Märtyrertod ihres Bischofs gratuliert: nach einer tadellosen Amtsführung sei ihm nun der ehrenvolle Tod und die Siegespalme des Martyriums geschenkt worden. Der Sarkophag des Märtyrerpapstes Fabian wurde 1915 wieder aufgefunden. 



hl. Sebastian

20. 01. 2020



Sebastian heißt auf griechisch „der Erhabene“. Er war nach der Mitteilung des hl. Ambrosius aus Mailand gebürtig und starb als Märtyrer um 288 in Rom. Die Legende aus der ersten Hälfte des 5. Jahrhunderts berichtet, Sebastian sei ein christlicher Offizier der kaiserlichen Garde gewesen, der auf Befehl Diokletians mit Pfeilen beschossen wurde. Sebastian starb jedoch nicht an den Pfeilen, sondern erholte sich durch die Pflege einer christlichen Witwe, bekannte sich erneut zu seinem Glauben und wurde daraufhin mit Keulen erschlagen. Seine Verehrung setzte bereits im 4. Jahrhundert ein. Die Kirche „San Sebastiano ad catacumbas“ zählte zu den sieben frühchristlichen Pilgerkirchen Roms. Im Spätmittelalter erlebte der Kult Sebastians eine große Blüte, da er der Pfeile wegen als Pestpatron verehrt wurde. Sebastian wird dargestellt als junger athletischer Mann, der an einen Baum gebunden von Pfeilen durchbohrt ist. In der Barockzeit wird er häufig zusammen mit dem hl. Rochus, ebenfalls Pestpatron, dargestellt.