hl. Agnes von Rom, Märtyrerin

21. 01. 2018



Der Kult der hl. Agnes bestand schon im 4. Jahrhundert in Rom und breitete sich schnell in der abendländischen Kirche aus. Über die Zeit und die Art des Martyriums sind keine sicheren Nachrichten überliefert. Schon Ende des 4. und Anfang des 5. Jahrhunderts haben Legenden das Bild der Märtyrin unscharf gemacht. Ob Agnes durch Enthauptung oder durch Feuer getötet wurde, ist unsicher. Ebenso schwankt die Zeitangabe ihres Martyriums zwischen der Regierungszeit des Valerian, um 258, und des Diokletian, um 304. Agnes wurde in Rom an der Via Nomentana beigesetzt. Über ihrem Grab entstand nach Beendigung der Verfolgungszeiten eine Kirche, die um 630 unter Papst Honorius I. erneuert wurde.



hl. Meinrad, Einsiedler & Märtyrer

21. 01. 2018


in Einsiedeln: Hochfest - Patron des Kloster und des Dorfes


Er wurde um das Jahr 800, also in der Zeit Karls des Großen, bei Rottenburg als Kind einer Adelsfamilie geboren. Er kam zur Erziehung ins Kloster auf der Reichenau. Meinrad, trat dann in dieses Kloster ein und wurde Mönch und später Priester und Lehrer. Später wurde er als Lehrer in eine Klosterschule am Tuggenersee in der Schweiz gesandt. Sein Wunsch jedoch war es, als Einsiedler Gott allein zu dienen. Mit Erlaubnis seines Abtes baute er sich am Etzelpass im Jahr 838 ein Klause. Der vielen Besucher überdrüssig, zog er sieben Jahre später tiefer in den "Finsteren Wald" und errichtete sich eine Kapelle mit Klause, an jenem Ort wo sich heute die Abtei Maria Einsiedeln befindet. Nur von wenigen Leuten besucht, verbrachte er dort ein gottgeweihtes Leben in inniger Beziehung zur Gottesmutter und ihrem Sohn. Die Gaben die er von den Leuten bekam, verteilte er gleich wieder unter den Armen. Im Jahr 861 geschah es das zwei Räuber glaubten beim Gottesmann Schätze zu finden und so machten sie sich auf um ihn aufzusuchen. Er nahm sie als Gäste bei sich auf und bewirtete sie und sagte ihnen ihre Tat voraus. Es war der 21. Januar an dem dies geschah, er wurde von den beiden erschlagen. Jedoch hatte Meinrad zwei handzahme Raben die seine Mörder verfolgten, so das diese festgenommen und hingerichtet wurden. Noch heute zieren 2 Raben das Wappen von Einsiedeln. Sein Leichnam wurde ins Kloster Reichenau überführt und dort bestattet. Im Jahr 1039 wurden seine Gebeine wieder nach Einsiedeln gebracht, wo 934 am Ort seiner Klause ein Kloster entstanden ist.